Die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt (früher: Medizinische Fachschule Eisenhüttenstadt - MeFa) ist eine seit 1954 staatlich anerkannte Fachschule für Gesundheits- und Pflegeberufe.

Wir sind ein an der Zukunft orientiertes Aus- und Fortbildungszentrum, welches in folgenden Fachrichtungen ausbildet:

  • Altenpflegehilfe (APH)
  • Gesundheits- und Krankenpflegehilfe (GKPH)
  • Medizinische Technologie für Laboratoriumsanalytik (MTL)
  • Pflegefachfrau/Pflegefachmann (P)
  • harmazeutisch-technische Assistenz (PTA)
  • Physiotherapie (PT)
  • NEU ab 2027 - Pflegefachassistenz (PFA)

Geschäftsführerin: Frau Jacqueline Böttcher; Diplompflegepädagogin, Kinderkrankenschwester


Die Mitglieder und Träger des Vereins sind verschiedene Krankenhäuser, Labore und Pflegeeinrichtungen der Region.

Wir sehen unseren gesellschaftlichen Auftrag darin, Lernende zu befähigen, auf der Grundlage wissenschaftlicher Konzepte Menschen unterschiedlicher Altersgruppen in verschiedenen Versorgungssystemen in ihrer Gesundheit zu fördern und bei der Bewältigung krankheits- und altersbedingter Belastungen zu unterstützen.

Unsere Grundhaltung wird durch die demokratischen Grundsätze unserer Gesellschaft geprägt. Die Achtung vor der Integrität und die grundsätzliche Wertschätzung aller sind für die zwischenmenschlichen Beziehungen am Schulzentrum von großer Bedeutung.

In allen Ausbildungsgängen sowie in der Fort- und Weiterbildung sehen wir unser Ziel in einem hohen Lernerfolg und in der Zufriedenheit der Lernenden. Die Planung und Gestaltung der Lernprozesse erfolgt so, dass bei den Lernenden vernetztes Denken und Handeln gefördert wird und sie als aktiv und kritisch Lernende in ihrer Handlungskompetenz gestärkt werden.

Wir nutzen die Möglichkeiten der verschiedenen Ausbildungsberufe an unserem Schulzentrum, um den Lernenden ein interdisziplinäres Lernen zu ermöglichen. Wir fördern die intra- und interdisziplinäre Zusammenarbeit durch schulübergreifende Projekte und Unterricht zum Erwerb der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit.

In unserem Schulzentrum finden Lernende einen Rahmen, der sowohl ihre fachlichen als auch ihre sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen fördert. Sie können sich selbständig einbringen, gegenseitige Hilfestellung leisten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Unsere Lernenden lernen, in einem geschützten und partnerschaftlichen Umfeld zunehmend Eigen- und Mitverantwortung für ihre Ausbildung und den zukünftigen Beruf zu übernehmen und im Umgang mit Lernenden und Mitarbeitenden der Schule verantwortlich zu handeln. Sie werden in ihrer Kommunikation und Interaktion gefördert.

Die Erfahrungen, Erwartungen und Probleme unserer Lernenden sind uns wichtig, um praxisrelevante und handlungsorientierte Lernsituationen zu schaffen, in denen Fähigkeiten, Einstellungen und Strategien im Sinne umfassender beruflicher und persönlicher Kompetenzen entwickelt werden können. Auf Grund der Notwendigkeit des lebenslangen Lernens widmen wir dem sozialen Lernen und der Förderung der methodischen Selbständigkeit besondere Aufmerksamkeit, indem wir die Lernpotentiale unserer Lernenden fördern, ihre Kreativität bei Problemlösungen anregen und ihnen enge Bezüge zwischen theoretischen Kenntnissen und deren praktischer Umsetzung ermöglichen.

Wir legen großen Wert auf individuelle Unterstützung. Im Rahmen der Schulsozialarbeit bieten wir unseren Lernenden bei persönlichen, sozialen und schulischen Herausforderungen zusätzliche Hilfe an und tragen so dazu bei, ihren Ausbildungserfolg zu sichern. Wir haben uns als Ziel gesetzt, unsere Auszubildenden nicht nur fachlich, sondern auch menschlich zu stärken, damit sie ihren Einstieg in die Arbeitswelt der Gesundheitsfachberufe gut vorbereitet, selbstbewusst und verlässlich begleitet meistern.

Darüber hinaus arbeiten die Lehrenden auch eng mit den Ausbildungspartnern zusammen (terminierte Arbeitstreffen, Praxisbegleitungen, Mentoren- und Praxisanleitertreffen, Einladungen zu Schulveranstaltungen, Teilnahme an Berufsmessen und anderen berufsorientierenden Veranstaltungen an Schulen, Teilnahme an Treffen der fachrichtungsspezifischen Arbeitsgruppen, Jour fixe mit den relevanten Referaten des Gesundheitsministeriums und der Aufsicht führenden Behörde). Wir unterstützen unsere Ausbildungspartner auch bei ausbildungsbegleitenden Herausforderungen und bemühen uns um Problemlösungen, um den erfolgreichen Verlauf von Ausbildungen sicherzustellen und Ausbildungsplätze – auch für Fremdsprachler – dauerhaft zu erhalten.

Durch eine niveauvolle Ausbildung und ein wissenschaftsorientiertes Lehren sind wir bestrebt, die Lernenden optimal auf ihre zukünftigen Arbeitsfelder vorzubereiten. Wir schaffen Voraussetzungen für Erfolgserlebnisse und fördern die weiterführende Lernbereitschaft.

Wir sehen uns auch in der Fort- und Weiterbildung verantwortlich, um die Fachkräfte mit vielseitigen und berufsfördernden Angeboten in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Durch die interdisziplinäre Freiheit findet flankierend eine Stärkung der persönlichen Netzwerke der Teilnehmenden statt, was wiederum im beruflichen Alltag eine Unterstützung sein kann, die wir als zunehmend sinnvoll erachten und fördern.

Das Schulzentrum sieht sich auch als bedeutsamen Bestandteil der Stadt Eisenhüttenstadt. Wir stärken unsere Außenwirksamkeit durch Projekte, die nur indirekt mit der Bildungsarbeit des Schulzentrums verbunden sind, aber der Bevölkerung ein Bild der hier geleisteten Arbeit vermittelt. Beispiele sind u.a. die Durchführung der „Kinderuni“ und das Projekt mit dem Museum für Alltagsutopie zum Thema „…schafft Erinnerungen“.

Einen wesentlichen Bestandteil für die Kooperation und Kollegialität untereinander sehen wir in der Transparenz unserer Arbeit und Wertschätzung aller Ausbildungspartner. Damit schaffen wir die Basis für eine vertrauensvolle Netzwerkarbeit sowohl mit unseren Lernenden als auch mit unseren Kooperationspartnern. Wir fördern die menschliche und fachliche Entfaltung unserer Lernenden und Mitarbeitenden und bieten Freiraum für Initiative und eigenverantwortliches Handeln durch gute Arbeits- und Lernbedingungen. Dazu gehört auch eine angemessene nach innen und außen gerichtete zeitnahe und umfassende Informationspolitik.

Wir pflegen Kontakte mit allen an den Zielen des Schulzentrums Interessierten und nutzen vielfältige Möglichkeiten, um das Schulzentrum öffentlichkeitswirksam zu vertreten. Die qualitative Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung mit vorgesetzten Behörden, Kooperationspartnern, Lieferanten und anderen Schulen sowie Berufsverbänden ist uns wichtig.

Wir verpflichten uns zur Erfüllung aller zutreffenden Anforderungen, einschließlich gesetzlicher und kundenspezifischer Vorgaben, sowie zur kontinuierlichen Verbesserung unseres Qualitätsmanagementsystems. Ziel ist es, die Zufriedenheit unserer Kunden nachhaltig zu sichern und die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens stetig zu steigern. 

Wir stehen den Herausforderungen unserer Zeit aufgeschlossen gegenüber und unterstützen im Rahmen unserer Möglichkeiten die Lösung von Problemen in Gesellschaft und Öffentlichkeit.

Wir stärken das Bewusstsein unserer Lernenden für ökonomisches und ökologisches Handeln und Arbeiten, indem wir unsere Arbeit an der Schule nach Prinzipien der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes gestalten.

Eisenhüttenstadt, 10.03.2026

Leitung

  • Jacqueline Böttcher

    Geschäftsführerin/ Schulzentrumsleiterin
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    03364 - 77 28 0
  • Doreen Schneider

    Personalreferentin
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    03364 - 77 28 111